Am Freitag, den 24.07.2020, 18-21 Uhr laden wir Sie herzlich zur Eröffnung unserer Ausstellung

 

round and round in die Zwitschermaschine, Potsdamer Str. 161, 10783 Berlin ein.

 

 

 

8 Künstlerinnen des Frauenmuseum Berlin: Angela Bröhan //Judith Brunner// Ulrike Dornis// Rachel Kohn //Verena Kyselka //Zuzanna Schmukalla //Annette Selle //Sibylla Weisweiler zeigen bis zum 2.8. 2020 ihre Arbeiten.

 

Ausstellung 25.07. - 02.08.2020

 

Öffnungszeiten: Di bis Fr 16-19 Uhr, Sa/So 14-19

 

 


Da wir keine Eröffnung machen konnten, hat unsere Eröffnungsrednerin Mia Sellmann einen Film gedreht, in dem  die Künstlerinnen Kathrin Hammelstein und Kristina Redeker-Warter über ihre Arbeiten sprechen.


Aufbau der Ausstellung zu Corona Zeiten :-)


Wir freuen uns sehr, dass wir die 4-händig Ausstellung, die schon im März eröffnet werden sollte, nun endlich aufbauen durften und sie ab Dienstag, den 12.5. in der Kommunalen Galerie Berlin besuchbar ist.

Die beiden ausgewählten Künstlerinnen Kathrin Hammelstein und Kristina Redeker-Warter und wir sind sehr glücklich darüber, dass die Arbeiten bis zum 14.Juni real gezeigt werden können und nicht nur virtuell! Denn schließlich geht es auch um das Zusammenspiel zweier Positionen im Raum.

Die Theater- und Filmwissenschaftlerin Mia Sellmann, die die Einführungsrede halten sollte, wird einen kleinen Film zusammenschneiden, den Sie sich in der Ausstellung ansehen können.

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Danke all denen, die gekommen sind, um uns zu unterstützen!

FAIR SHARE Sichtbarkeit von Künstlerinnen

22 ReferentInnen haben sich zu Wort gemeldet, wir werden ihre Beiträge sammeln und sie demnächst an dieser Stelle veröffentlichen.

Es gab Aktionen des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867, von kunst+kind, saloon und dem Frauenmuseum Berlin

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Aufruf zur Demonstration fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen am Weltfrauentag, 8. März 2020, 14–16 Uhr vor der Alten Nationalgalerie, Museumsinsel, Bodestr. 1-3

Um auf Gender Pay Gap und Gender Show Gap von Künstlerinnen im deutschen Kunst- und Ausstellungsbetrieb aufmerksam zu machen, hat ein breites Bündnis zur Demonstration aufgerufen: der "Verein der Berliner Künstlerinnen 1867", das "Frauenmuseum Berlin e.V.", das Künstlerinnennetzwerk "kunst + kind berlin" und die "GEDOK Berlin". Teilnehmen werden Künstlerinnenverbände und Initiativen, unter anderem "K&K – Bündnis Kunst & Kind" aus München sowie "Mehr Mütter für die Kunst" aus Hamburg. Das Frauen-Online-Magazin AVIVA-Berlin ist Medien- und Kooperationspartnerin.


Kommen Frauen nur ins Museum, wenn sie nackt sind?
Mit dieser provokanten Frage machten in den 1980er Jahren die Guerilla Girls darauf aufmerksam, dass der Anteil der Kunst von Frauen in den Museen weltweit nicht einmal 5% war. Olle Kamellen? Leider nein. Die Präsenz von Künstlerinnen im deutschen Kunst- und Ausstellungsbetrieb hat sich zwar seitdem verbessert, aber zufriedenstellend ist sie nicht. Das muss sich ändern!
Anlässlich des letzten Tages der Sonderausstellung Kampf um Sichtbarkeit – Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919 in der Alten Nationalgalerie in Berlin macht ein Zusammenschluss von Künstlerinnenverbänden und Initiativen über performative Aktionen und kurze Impulsbeiträge auf die bis heute andauernde Schieflage im Kunstbetrieb aufmerksam.
In der Sammlung der Alten Nationalgalerie befinden sich Werke von 43 Künstlerinnen, die in der Sonderausstellung erstmals gezeigt werden. Im Schaubestand des Hauses waren bislang jedoch nur 5 Werke von Künstlerinnen sichtbar – also nicht einmal 1%! Auch im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart ist die Künstlerinnenquote in der Schausammlung mit derzeit 16,7% Künstlerinnenanteil beschämend gering.

Die Staatlichen Museen zu Berlin sind kein Einzelfall: In den meisten Schausammlungen, sowie Überblicks- und Einzelpräsentationen durch alle Jahrhunderte sind Künstlerinnen stark unterrepräsentiert. Gender Pay Gap und Gender Show Gap beweisen mit statistisch belegten Resultaten eine deutliche Ignoranz gegenüber Oeuvre, Einfluss und Biografien von Künstlerinnen. Weibliche Positionen blieben bisher relativ unerforscht, weil Frauen erst vor 100 Jahren an den Kunstakademien in Deutschland zugelassen und seitdem als ernstzunehmende Konkurrenz in der Männerdomäne des Kunstbetriebs wahrgenommen worden sind. Trotz Gleichstellungsbemühungen sind die Zugangsbarrieren und Vorurteile bis heute virulent und Künstlerinnen werden aufgrund diskriminierender Strukturen im deutschen Förderbetrieb benachteiligt.
Selbst dort, wo Frauen in gehobenen Positionen des Kunstbetriebs agieren, bleibt es in der Regel bei den gewohnten patriarchalischen Strukturen und einem Festhalten am tradierten Kanon. Kunst von Frauen zu zeigen und zu fördern, sollte jede*r Akteur*in im mit Steuergeldern finanzierten Kunstbetrieb eine demokratische Verantwortung sein und als Chance gesehen werden, endlich die unzeitgemäße Dominanz von männlichen Künstlern aufzulösen.

Zur Demonstration aufgerufen haben…
… der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867, das Frauenmuseum Berlin e.V., das Künstlerinnennetzwerk kunst + kind berlin und die GEDOK Berlin. Weitere Künstlerinnenverbände und Initiativen werden teilnehmen, unter anderem K&K – Bündnis Kunst & Kind aus München sowie Mehr Mütter für die Kunst aus Hamburg. AVIVA-Berlin ist Medien- und Kooperationspartnerin.

Die Forderungen der Künstlerinnenverbände und Unterstützer*innen

  Anerkennung der Leistungen von Künstlerinnen aller Jahrhunderte bis heute

  Gendergerechte Gestaltung von zukünftigen Ankaufs- und Ausstellungstätigkeiten (Beispiele: Tate Gallery London und Baltimore Museum of Art; USA)

  Steigerung der Werkpräsenz weiblicher Autorenschaft in Schausammlungen und Ausstellungen. Im zeitgenössischen Bereich mindestens 50%

  Förderung von Forschungsprojekten und Publikationen zu Künstlerinnen

  Aufarbeitung und Neuschreibung kunsthistorischer Publikationen der Vergangenheit

  Einführung von deutlich mehr und gezielten Förderungen und Preisen für Künstlerinnen aller Altersstufen

  Abschaffung von Altersbeschränkungen bei Ausschreibungen

  Förderprogramme für Künstler*innen mit Erziehungs- und Care-Aufgaben, z.B. Präsenz-Vor-Ort-Stipendien nach dem Vorbild des Frauenkulturbüros NRW. Zuschüsse bei mitreisender Person und Kind bei Reisestipendien

  Entwicklung von Förderprogrammen zur gezielten Unterstützung des Wiedereinstiegs nach familienbedingter Auszeit

 



Unsere Künstlerinnen Uschi Niehaus und Ina Geißler stellen in der Reihe
Kammerspiel in der Galerie im TEMPELHOF MUSEUM, Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin aus.

Ausstellung 24.1. –17.3. 2020, Mo bis Do 10–18h, Fr 10–14h, So 11–15h, Eintritt frei

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Vernissage am 23.1.2020

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Eröffnungsansprache Sabine Ziegenrücker.
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Neujahrsempfang 2020

Unsere Gäste des Neujahrsempfangs haben sich sichtlich wohlgefühlt und genetzwerkt :-)

Aurelie Pertusot und Elma Riza haben sie mit einer Perfomance im Aufzug begrüßt.