Marina Schreiber –

Koralline Mantelzellen

 

18. September bis 21. Oktober 2007

Marina Schreiber ist die erste Künstlerin, die von dem neuen Vorstandsteam Rachel Kohn, Nina Neumaier und Barbara Scheffer zur Präsentation ihrer Werke eingeladen wurde.


Natur spielt in ihren Werken eine große Rolle. Der detailgenaue Blick auf die Natur. Flora und Fauna aus Unterwasserwelten, wie durch ein Mikroskop vergrößert. Die Auseinandersetzung mit den vielfältigen Erscheinungsformen.

 

Doch nicht die naturgetreue Abbildung oder Verklärung ist es, die die Kuratorinnen dazu bewegte, Marina Schreibers eigenständige künstlerische Arbeit zu präsentieren. Vielmehr berührte sie die Übertragung der Naturelemente in unsere technikgetriebene, virtuelle Welt. So sind die »Korallinen Mantelzellen« nicht aus naturnahen Materialien, sondern abstrakt wirkende Drahtskulpturen, die elektronische Bauteile, wie Transistoren oder Widerstände, quasi aufgesogen und sich einverleibt haben. »Biomorphe Abstraktionen« nennt dann auch die Künstlerin selbst ihre Kunstwerke.

 

Ob faszinierende, neue Lebensformen im Meer oder der Untergang des sich ständig selbst verstärkenden Technikglaubens, die mit der Kunst verknüpfte Botschaft kann und muss sich der Betrachter rational, emotional und intuitiv selbst erarbeiten.


Die Fülle der künstlerischen Unterwasserwelt wird in einer Installation ab 16. September vom Frauenmuseum Berlin präsentiert.

 

Presseinformation
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