Danke an alle, die uns vor der Neuen Nationalgalerie unterstützt haben!
Die meisten Besucher*innen hatten offene Ohren für unser Anliegen.
Joachim Jäger, der Leiter der Neuen Nationalgalerie hat sich mit uns unterhalten, Politiker/innen waren interessiert und Radio und Fernsehen haben uns interviewt.
Jetzt wollen wir einen runden Tisch organisieren und diejenigen einladen, die sich für eine größere Sichtbarkeit von Künstlerinnen und fair share! einsetzen wollen.
Wer sich engagieren möchte, kann sich bei uns melden!

Am Sonntag, den 22. 8. wurde nach 5 Jahren Umbauzeit die Neue Nationalgalerie wieder eröffnet. Es war nicht leicht, Informationen dazu zu bekommen, wie die zukünftige Schausammlung aussehen wird. Erst eine Woche davor hat fair share! verlässliche Hinweise bekommen, dass 22 Künstlerinnen mit insgesamt 35 Werken vertreten sind - das sind 14 % wenn wir die Werke zählen (250 insgesamt) und 16.66 %, wenn wir die insgesamt 132 Künstler/innen als Grundlage nehmen. Das ist nicht das fair share! Wunschziel, aber im Vergleich zu Sammlungen ähnlichen Formats und Zeitraums durchaus bemüht und wir behaupten ganz selbstbewusst, dass unsere fair share! Aktionen auch dazu beigetragen haben, dass nicht nur die üblichen 5 % zu sehen sind.

 

Wir waren mit einer kleinen Aktion zum ersten Eröffnungstag der NNG präsent und haben mit einer "Glückwunsch-Karte" jenen Künstlerinnen gratuliert, die den Sprung in die Schausammlung geschafft haben - es sind durchaus unbekannte dabei!

 

Diese Karte und anderes Infomaterial haben wir an die Besucher*innen verteilt, damit sie bei ihrem Besuch in der Schausammlung ein besonderes Augenmerk auf diese 22 Künstlerinnen zu legen.




Das Medienecho auf unsere Aktion war groß und die Gemäldegalerei hat einen Tag zuvor die Ankündigung auf ihre Webseite gesetzt, dass es ab 3.12. eine Ausstellung zu Therbusch geben wird. Wir sind froh, dass unser Druck gewirkt hat!

Das Kalenderblatt im Deutschlandfunk vom 23.7.21

 

https://www.deutschlandfunk.de/300-geburtstag-der-malerin-anna-dorothea-therbusch.871.de.html?dram:article_id=500574

Interview von Lena Fries mit Katharina Küster-Heise,die 2008 ihre Disertation zu Therbusch geschrieben hat und heute Kuratorin am Landesmuseum Württemberg ist

 

 

https://aviva-berlin.de/aviva/index.php?SID

 


Die Berliner Künstlerin Anna Dorothea Therbusch würde am 23.7.2021 ihren 300. Geburtstag begehen und kein  Museum kümmert sich darum! Wir finden, sie hat eine Ehrung verdient und werden deshalb an diesem Tag auf der Museumsinsel eine Feier für sie ausrichten!


 

Am 4.6. in der Nacht war in Berlin die fair share Aktionsgruppe vor der Neuen Nationalgalerie, die an diesem Wochenende Tage der offenen Tür hatte.

 

800 ausgedruckte Künstlerinnennamen wurden am Bauzaun befestigt, um darauf aufmerksam zu machen, dass Künstlerinnen in den Museen unterrepräsentiert sind!

Am Morgen waren die Zettel leider alle abgerissen worden....

Eine kurze Notiz gab es in den Kulturnachrichten des Deutschlandradio https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=931688 ab Minute 23.30

 

 



 

Wir treffen uns jeden letzten Sonntag im Monat um 12 Uhr auf der Piazzetta. Wir wollen, dass der Platz vor der Gemäldesammlung, wo unsere FAIR SHARE! Performance stattgefunden hat, weiterhin von Künstlerinnen bzw. ihren Namen besetzt bleibt!

 

Jeden Monat schreiben wir erneut Künstlerinnennamen auf die Granitplatten. Alle sind einge-laden, vorbeizukommen und mitzumachen! Sucht Euch Eure Lieblingskünstlerinnen aus, recherchiert neue Namen und bringt sie auf dem Platz zu mehr Sichtbarkeit!

 

DER LETZTE SONNTAG IM MONAT soll zu einem JOUR FIXE werden, wo wir uns ab 12 Uhr unverabredet treffen und miteinander netzwerken können! So soll unsere Forderung nach mehr Präsenz von Künstlerinnen im Kunstbetrieb weiterhin sichtbar sein!

 

Auf https://www.facebook.com/fairshareforwomenartists und

 https://www.instagram.com/fair_share_fuer_kuenstlerinnen/ könnt Ihr Euch regelmäßig informieren! Folgt uns und bleibt auf dem Laufenden oder werdet aktives Mitglied unserer Gruppe!

Im Rahmen von THIS IS GERMANY der Künstlerin Candice Breitz haben Künstlerinnen des Frauenmuseum Berlin sich im April 2021 zum Thema QUOTENDEBATTE geäußert.



Download
Rachel Kohn Begrüßung Aktion fair share
Adobe Acrobat Dokument 40.1 KB


Zum Frauenmärz 2021 haben wir jeden Tag eine Statistik zum Stand der Gendergerechtigkeit im Bereich der Bildenden Kunst gepostet.

Dank an Julie August für Idee und grafische Gestaltung und an die vielen Rechercheurinnen!

Weitere Infos unterhttp://www.fairshareforwomenartists.de/


AUFRUF ZUR TEILNAHME und zu Spenden auf unser Konto unter dem Stichwort fair share

 

KÜNSTLERINNEN* besetzen die Piazzetta vor der Gemäldegalerie 8. März 2021, um 14 Uhr

Am Weltfrauentag um 14 Uhr laden wir zur Aktion fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen ein!

Zwischen 14-15 Uhr findet eine Performance statt, in der Bildende Künstlerinnen symbolisch für mehr Sichtbarkeit von Frauen im Kunst- und Kulturbetrieb eintreten.

Das fair share Aktionsbündnis setzt sich zusammen aus Vertreterinnen der Berliner Künstlerinnenverbände und –initiativen Frauenmuseum Berlin, VdBK 1867, GEDOK Berlin, kunst+kind berlin, INSELGALERIE Berlin, SALOON BERLIN und arbeitet an Prozessen, die einen Bewusstseinswandel im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit im Kunstbetrieb herbeiführen sollen. Es wird unterstützt von Vertreterinnen des bbk berlin und des VBK.


Mit Blick auf den Bauplatz für das avisierte Museum der Moderne sowie rechterhand auf die Neue Nationalgalerie, die nach einer langen Umbauphase kurz vor ihrer Wiedereröffnung steht, formieren sich Künstlerinnen in einer Performance basierend auf einer Idee unserer Künstlerin Verena Kyselka (Choreografie Hilla Steinert) auf der schräg abfallenden Piazzetta. Sie beschriften die Granitplatten mit Künstlerinnenamen aus allen Jahrhunderten bis heute und nehmen so Bezug auf den Standort – im Rücken die historische Kunst, repräsentiert nur durch Angelika Kauffmann, Elisabeth Vigée-Lebrun und Anna Dorothea Therbusch in der Gemäldegalerie und im Fokus jene (noch zu platzierende) der klassischen Moderne und des 20. Jahrhunderts. Gleichzeitig werden ca. 500 Künstlerinnennamen aus allen Epochen verlesen.

 

So wird in Bild und Ton der Eindruck von Fülle und Sichtbarkeit jener Künstlerinnen offenbar, die jenseits von Münter, Laserstein, Goncarova, Höch, Werefkin und Sintenis Kunstgeschichte mitgeprägt haben und mitprägen. Flankiert wird die Performance von einer Plakatreihe, die mit Zahlen und Fakten die derzeitigen Missstände in den Fokus nehmen.

Siehe  https://www.facebook.com/Fairshareforwomenartists


Die Dokumentation aller Redebeiträge unserer fair share! Demo ist fertig!

Download
fair-share-Doku 2020_WEB.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.6 MB