Vita  
   geboren in Berlin
1994 Meisterschülerin der UdK Berlin

1990

 

Beginn der Auseinandersetzung mit dem Material Papiermaché als Künstlermaterial

 

Preise und Stipendien
1991 Villigststipendium; Jackstädt- Kunstpreis 
1991/94 Frauenförderung der UdK - Berlin für zwei Stadtrauminstallationen mit der Gruppe, "Karovein"
1993 Karl-Hofer-Atelierstipendium 
1995 Stipendium der Karl-Hofer-Gesellschaft für San Sebastian, Spanien 
1997 Goldrausch–Künstlerinnenprojekt, Berlin
2003 Kulturfonds

Auswahl Lehraufträge und Sommerakademien:

UdK Berlin // Universität Potsdam // Mendelssohn Bartholy Hochschule Leipzig // 

Svenska Yrkeshögskolan Finnland // Berliner Technische Kunstschule // Akademie Rothenfels

Buchveröffentlichungen:

2014 PULP-ART // 2018 PAPIER-PAPPE-PULP, beide Haupt-Verlag, Bern

 

Die Formen ihrer Objekte entlehnt sie aus der Natur oder unscheinbaren Dingen, die für den vorübergehenden Gebrauch bestimmt sind, einen rein funktionalen Zweck erfüllen oder weggeworfen wurden. Von Gummiringen, Reiskörnern, Fusseln oder Haaren abstrahiert sie, in ihrer Bedeutung losgelöste Elementarformen, die um ein Vielfaches vergrößert in Wandplastiken umgesetzt werden. Die sich wiederholenden, scheinbar gleichen Formen erscheinen präzise und geometrisch. Materialbedingt sind sie jedoch immer unvollkommen, kein Kreis ist perfekt, keine Form identisch.

 

Über ein vergängliches Material, das beim Trocknen ein Eigenleben entfaltet hält der Zufall, der uns unser vergebliches Streben nach Perfektion und Kontrolle bewusst macht, Einzug in ihr Werk.